Parkplätze werden vernichtet

Ein Leser kritisiert: Die Stadt pflanzt vor dem „Jolly“ aktuell Bäume.

Ein Leser kritisiert: Die Stadt pflanzt vor dem „Jolly“ aktuell Bäume.

Zu „Jolly braucht dringend noch 40 Parkplätze“ vom 18 April: Da sieht man mal wieder, wie die deutschen Bürokraten einem Geschäftsmann das Leben unnötig schwer machen. Einerseits diese unsinnige Kopplung der Besucherzahl an die vorhandenen Parkplätze. Was ist mit den Besuchern, die per Bahn, Rad, Taxi oder zu Fuß kommen? Und gleichzeitig pflanzt die Stadt Bäume pünktlich zur Eröffnung und vernichtet damit Parkplätze. Jahrelang wurde an dem Parkstreifen nichts geändert und jetzt müssen da plötzlich Bäume hin? Schon seltsam.

Frank Rudolph, Braunschweig

Pferdeäpfel – immer wieder Beschwerden

Zu „Wenn das Polizeipferd mal muss“ vom 20. April:

Ich bin sehr froh, dass ich nicht die Einzige bin, die sich über die Hinterlassenschaften der Pferde im Wohngebiet ärgert. Wir wohnen seit sieben Jahren im Güldenkamp. Immer wieder bin ich erbost über die Pferdeäpfel, die in unseren Straßen hinterlassen werden. Herr Grande meinte, dass die Pferdehalter angehalten seien, die Äpfel wegzukehren, sofern sie es merken und nicht im Einsatz sind.

Wenn Sie durch unsere Straßen gehen, spazieren sie mit ihren Reitern gemütlich durch die Gegend.

Gestern habe ich auf dem Bürgersteig der Volkmaroder Straße wieder einen so großen Haufen gesehen, dass man als Fußgänger die Straße benutzen musste! Das kann es ja wohl nicht sein. Vor einiger Zeit habe ich bei der Polizei angerufen und mich über die Pferdeäpfel der Polizeipferde beschwert.

Leider habe ich nie wieder etwas gehört.

Christa Paul, Braunschweig

Beim Lärmschutz nicht

an Nachbarn gedacht

Zu „Moderne im alten Quartier“ vom 8. April über das Wohn- und Geschäftshaus Heinrich-Büssing-Ring:

Es handelt sich bei dem Gebäude um ein fünfgeschossiges Gebäude mit Staffelgeschoss. Das heißt, es sind tatsächlich sechs Geschosse vorhanden, wobei das erste Geschoss über eine Höhe von mehr als 4,50 Meter verfügt und das Staffelgeschoss über eine Attika. Deshalb liegt die Gesamthöhe des Gebäudes bei rund 21 Meter und ist somit ca. 6 Meter höher als die östliche Bebauung entlang des Heinrich-Büssing-Rings und doppelt so hoch wie die Stadthäuser der Friedrichstraße. Man sich sicher ausmalen, dass 6 Meter höher eine erhebliche Beeinträchtigung mit sich bringt. Zudem ist beim Lärmschutz ganz und gar nicht an die Nachbarschaft gedacht worden. Nun werden die drei letzten Häuser der Friedrichstraße wie durch eine Schlucht von der vielbefahrenen Straße beschallt und der Schall pendelt dann zwischen den Häuserzeilen entlang in den „Wohnhof“ – es ist also wesentlich lauter als vorher, auch für die restlichen Stadthäuser. Etwas Abhilfe hätte hier eine Lärm- und Sichtschutzwand zwischen den Grundstücken bringen können – aber auch hier gibt die Stadt Braunschweig kein gutes Bild ab und unterstützt den Bauherrn in der Ablehnung einer solchen Maßnahme.

Jasmin Bley, Braunschweig

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha